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Die inklusive Lehrredaktion: ein Musterbeispiel

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Donnerstag, 07. Juli 2016

Menschen mit Behinderung erstellen in der Inklusiven Lehrredaktion der Tageszeitung "Kurier" Nachrichten in einfacher Sprache. Sozialminister Alois Stöger und Sozialstadträtin Sonja Wehsely machten sich nun ein Bild von dem FSW-geförderten Projekt.


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"Die Inklusive Lehrredaktion bedeutet Mitleben", so Sozialminister Alois Stöger (l.) beim gemeinsamen Redaktionsbesuch mit Sozialstadträtin Sonja Wehsely.

​Journalismus und Behinderung treffen meist nur aufeinander, wenn RedakteurInnen über Menschen mit Behinderung berichten. Anders in der Inklusiven Lehrredaktion: Hier sind sechs Menschen mit Behinderung selbst AutorInnen. Unter Anleitung von JournalistInnen des Kurier und betreut von SozialpädagogInnen von Jugend am Werk erstellen sie Nachrichten in einfacher Sprache, die auf der Website des Kurier veröffentlicht werden.

Integration im ersten Arbeitsmarkt

Damit erschließen sie die Welt des Nachrichtenjournalismus nicht nur für Menschen, die sich beim Verstehen herkömmlicher Berichte schwer tun, sondern qualifizieren zugleich sich selbst weiter: „Die Inklusive Lehrredaktion ist ein Musterbeispiel dafür, wie man wichtige Nachrichten in einfache Sprache übersetzt und damit mehr Menschen die Möglichkeit gibt, sich am Laufenden zu halten. Gleichzeitig sollen die erlangten Fähigkeiten den TeilnehmerInnen dabei helfen, eine Arbeit zu finden“, wies Stadträtin Sonja Wehsely beim Redaktionsbesuch auf das Ziel des Projekts hin, Menschen mit Lernschwierigkeiten und Behinderung in den ersten Arbeitsmarkt zu integrieren.

Der FSW als Ideenwerkstatt

Auch für FSW-Geschäftsführer Peter Hacker verdient das Projekt in mehrerlei Hinsicht Beachtung. „Es ermöglicht Menschen mit Behinderung, ihre Fähigkeiten und Kompetenzen zu erweitern. Es ist inklusiv, weil es direkt in den Räumlichkeiten eines großen Zeitungsverlags stattfindet und die Zielgruppe geht weit über Menschen mit Behinderung hinaus. Der FSW ist seinem Ruf als Ideenwerkstatt damit einmal mehr gerecht geworden.“ Dafür bedankte Peter Hacker sehr herzlich beim FSW-Fachbereich Behindertenarbeit, Mobilität & Beratung und dessen Leiter Robert Bacher. 

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Intensive Betreuung für angehende JournalistInnen – eines von vielen Angeboten, mit denen der FSW Berufsqualifizierung für Menschen mit Behinderung ermöglicht.

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