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Mehr Berufschancen für mehr Selbstbestimmung

Montag, 13. August 2012

Neues Berufsintegrationsprojekt unterstützt Menschen mit Behinderung.


Für Menschen mit Behinderung ist es meist schwer, Arbeit zu finden. Damit sich das ändert, wurde das Projekt "Integrationsfachdienst-Jobwärts" ins Leben gerufen. Es wird zur Gänze vom FSW finanziert und unterstützt Menschen mit Behinderung dabei, einen Arbeitsplatz zu erlangen und diesen auch zu erhalten. Gesundheits- und Sozialstadträtin Sonja Wehsely stellte "Jobwärts" nun gemeinsam mit Walter Schaffraneck, Geschäftsführer von "Jugend am Werk", direkt am Arbeitsplatz eines erfolgreichen Projektteilnehmers vor - in der Albertus Magnus Selgelschule an der Donau. "Arbeit ist der zentrale Schlüssel zu mehr Selbstbestimmung und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Im Sinne der Chancengleichheit ist es daher wichtig, Menschen mit Behinderung bei der Verwirklichung ihrer beruflichen Ziele zu unterstützen", erklärt Wehsely zu diesem Anlass.

Breites Angebot wird ergänzt

Die neue Leistung wurde vom FSW bewusst als Ergänzung zum bestehenden Angebot der beruflichen Integration konzipiert: "Die Verbesserung des Zugangs zum Arbeitsmarkt, wie sie auch in der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung verankert ist, ist der Stadt Wien ein großes Anliegen", so Wehsely weiter. Insgesamt wurden über den Fonds Soziales Wien 2011 knapp acht Millionen Euro für Maßnahmen zur Berufsqualifikation und Arbeitsintegration aufgewendet.

Der "Integrationsfachdienst – Jobwärts" von "Jugend am Werk" richtet sich an Personen mit Behinderung oder psychischer Erkrankung, die berufliche Erfahrungen sammeln möchten und Interesse an einem regulären Arbeitsverhältnis haben. Von Projektbeginn im Jänner 2012 bis Ende Juli 2012 wurden insgesamt 104 TeilnehmerInnen unterstützt, 40 Volontariate organisiert und 20 Personen erfolgreich vermittelt. Einer von ihnen ist Leonhard Wohak, den Wehsely an seinem befristeten Arbeitsplatz in der "Segelclub Albertus Magnus Schule" (SCAMS) besuchte. "Ich bin glücklich und stolz, dass ich es geschafft habe, wieder Arbeit zu finden. Es ist wichtig, berufliche Erfahrungen zu sammeln", erzählt Wohak.

Nachhaltige Betreuung

"Mit dem Integrationsfachdienst wurde eine wesentliche Unterstützungsstruktur für KundInnen der Tagesstruktur und der Berufsqualifikationsmaßnahmen geschaffen", erklärt Anita Bauer, stellvertretende Geschäftsführerin des FSW. "Jugend am Werk ist ein Partner mit Erfahrung in der Entwicklung und Umsetzung von Berufsintegrationsmaßnahmen, was sich auch in dieser Zusammenarbeit wieder beweist." Das soziale Umfeld (Eltern, Freunde, BetreuerInnen, etc.) wird bei Bedarf einbezogen. Gemeinsam werden die Interessen und Wünsche der TeilnehmerInnen besprochen und individuelle Lösungen erarbeitet. Neben der Abklärung möglicher Arbeitsfelder werden Kontakte zu Volontariats- oder Arbeitsplätzen hergestellt, und die Fachkräfte des "Integrationsfachdienst–Jobwärts" informieren über relevante arbeitsrechtliche und finanzielle Belange.

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